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Neugeborenen-Screening

Hier finden Sie Informationen zum Neugeborenen-Screening.





Plötzlicher Kindstod

Wichtige Tipps zum sicheren und gesunden Babyschlaf

Säuglinge schlafen noch sehr viel. Wir wollen Sie darüber informieren, wie Sie für Ihr Kind eine optimale Schlafumgebung schaffen können.

Während des Schlafes kann es im ersten Lebensjahr zum Plötzlichen Kindstod kommen. Glücklicherweise ist das ein sehr seltenes Ereignis. Dennoch sterben in Deutschland immer noch Kinder am Plötzlichen Kindstod.

Ein paar einfache Maßnahmen helfen, das Risiko für Ihr Kind auf ein Minimum zu reduzieren. Diese umseitig aufgeführten Empfehlungen sind wissenschaftlich belegt und haben sich in der Praxis bewährt.

Ihre Ärztin/Ihr Arzt oder Ihre Hebamme helfen Ihnen gerne weiter.

Rückenlage
Ihr Baby sollte vom ersten Tag an immer auf dem Rücken schlafen. Beim Spielen sollten Sie Ihr Baby unter Beobachtung auch in die Bauchlage legen.
 

Schlafsäckchen
Bitte verwenden Sie ein Babyschlafsäckchen und lassen Sie sich diesbezüglich z.B. von Ihrem Kinderarzt, der Hebamme oder im Fachhandel beraten. Eine Orientierungshilfe zur Auswahl finden Sie zudem im Internet.

Im Elternschlafzimmer im eigenen Bettchen
Im ersten Jahr sollte das Baby in Ihrem Schlafzimmer im eigenen Bettchen schlafen.

 

Schutz vor Überwärmung
Halten Sie das Schlafzimmer auch im Winter nicht wärmer als ca. 18° C. Wenn Ihr Baby im Nackenbereich schwitzt, ist die Umgebung zu warm.

Rauchfrei
Rauchen während der Schwangerschaft und nach der Geburt erhöht das Risiko für Erkrankungen sowie für den Plötzlichen Kindstod.
Verzichten Sie in der Wohnung und im Auto auf das Rauchen. Rauchen Sie niemals in Anwesenheit des Babys. Tipps und Hilfe beim Aufhören erhalten Sie z.B. bei der Raucherhelpline: Telefon 0800 1418141.

Stillen ist gesund
Wenn möglich, sollten Sie Ihr Baby 6 Monate lang stillen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht von Kissen, Nestchen, Decken oder Kuscheltieren überdeckt werden kann.

 





Schuleingangsuntersuchung




Bei Rückfragen stehen wir Ihnen unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung:
Tel. 0731/7040-722 /-712/-735.

Hier können Sie die kostenlose Broschüre "Fit für die Schule" (Einschulungsvorbereitung) bestellen.




Impfbuchdurchsicht/Impfempfehlungen/Impfstatistik

Impfsituation in unserem Landkreis


Die allgemein zur Grundimmunisierung empfohlenen Impfungen sollten alle Kinder erreichen, soweit keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen. Die Tabelle auf dieser und der folgenden Seite zeigt Ihnen die Situation bei den Schulanfängern in unserem Landkreis.

Durchimpfraten von Schulanfängern 2008/2009

Durchimpfraten von Schülern in den 6. Klassen



Ab bestimmten Durchimpfungsraten in der Bevölkerung kann eine Herdenimmunität erreicht werden, die zumindest vor Ausbrüchen schützt. Hierfür ist die Immunität der Gesamtbevölkerung entscheidend, die Durchimpfungsraten bei Schulanfängern und 6.-Klässlern können hier nur eine Orientierung geben.
 

Wie Sie sehen, sind in unserem Kreis bei den Einschulungskindern gute Werte für die folgenden Impfungen erreicht worden:

  • Diphterie, Tetanus, Polio, Pertussis, Hib, Hepatitis B, Mumps, Röteln 

Aus den Tabellen kann aber auch entnommen werden, dass für Masern die Durchimpfung mit 84,6 % noch zu gering ist, um eine Zirkulation der Krankheitserreger zu reduzieren und Krankheitsausbrüche zu verhindern. 

Weitere Ausführungen zu den STIKO-Empfehlungen unter: www.rki.de 

Durchimpfungsraten Schuljahr 2009/10

Für das Schuljahr 2009/10 können keine auf den Landkreis bezogenen Daten veröffentlicht werden aufgrund einer Umstellung der Erfassung.
Die bayernweiten Durchimpfungsraten bzw. Prozentränge können Sie für das o.g. Schuljahr den folgenden Tabellen entnehmen:

Impfraten gesamt - Bayern

Gesamt - Bayern: Impfraten Masern-Mumps-Röteln

  



Schulärztliche Untersuchungen

In folgenden Fällen kann von der Schule oder Hochschule ein amtsärztliches Attest verlangt werden:
  • Schulversäumnisse
  • Prüfungsunfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen
  • Freistellung vom Unterricht bei Kurmaßnahmen
  • Schulsportbefreiung
Diese amtsärztliche Untersuchung führt der Öffentliche Gesundheitsdienst durch.

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 0731/7040-702 oder -704.




Vorsorgeuntersuchungen für Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren – Aufruf zur Teilnahme bei niedergelassenen Ärzten

Der Öffentliche Gesundheitsdienst des Landratsamtes Neu-Ulm macht auf ein besonderes Angebot zur Gesundheitsvorsorge für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 14 Jahren aufmerksam. Die so genannte Jugendgesundheits-Untersuchung wurde 1998 als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Ansprechpartner sind Kinder- und Jugendärzte, Allgemeinmediziner und hausärztlich tätige Internisten.

Ziel der Untersuchung ist es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, die die körperliche, geistige und soziale Entwicklung des Kindes gefährden können. Durch die Früherkennung können auch Fehlentwicklungen in der Pubertät verhindert werden.

Es handelt sich nicht nur um eine rein medizinische Untersuchung. Vielmehr können die Jugendlichen im vertraulichen Gespräch mit dem Arzt auch individuelle Probleme oder Themen ansprechen, die sie besonders interessieren, zum Beispiel Sexualität, Medikamentenkonsum, Drogen, Sport oder richtige Ernährung.

Weitere Auskünfte unter Tel.-Nr. 0731/7040-702 oder -704.




Läuse

Bei Kopflausbefall sind Sie gemäß § 34 IfSG zur unverzüglichen Mitteilung an den Kindergarten, die Schule oder sonstige Gemeinschaftseinrichtungen verpflichtet. Die Kinder können direkt nach der 1. Behandlung ohne ärztliches Attest die Gemeinschaftseinrichtung wieder besuchen, vorausgesetzt die Behandlung wurde korrekt durchgeführt.

Hier finden Sie weitere Informationen.